22.01.2026
Ein Bachverband, der mehr kann: Hochwasserschutz und Bildung für Pulheim – BVP stellt Antrag für den Umwelt- und Planungsausschuss zum Erhalt des Bachverbands und zur Prüfung tragfähiger Zukunftslösungen
Der Bürgerverein Pulheim (BVP) setzt sich klar für den Erhalt des Unterhaltungsverbandes Pulheimer Bach ein. Denn der Bachverband sorgt seit Jahrzehnten dafür, dass der Pulheimer Bach gepflegt wird, Hochwasserrisiken reduziert werden und unsere Stadt ein Stück sicherer und lebenswerter bleibt.
„Es geht hier um ganz konkrete Fragen: Bleiben Keller trocken? Kann Regenwasser kontrolliert abfließen? Wird der Bach regelmäßig gepflegt?“, macht Birgit Liste-Partsch, Fraktionsvorsitzende des Bürgervereins Pulheim, deutlich. „Genau diese Aufgaben übernimmt der Bachverband zuverlässig und mit viel Fachwissen.“
Der Bachverband leistet dabei weit mehr als reine Gewässerpflege. In enger Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln und vielen Schulen und Kitas ist der Pulheimer Bach zu einem Lern- und Forschungsort geworden, direkt vor unserer Haustür. Hier kommen Hochwasserschutz, Umweltbildung und Wissenschaft zusammen.
„Diese Verbindung aus praktischer Gewässerarbeit, Forschung und Bildung ist in dieser Form einzigartig“, sagt Birgit Liste-Partsch. „Das ist ein echtes Aushängeschild für Pulheim und etwas, worauf unsere Stadt stolz sein kann. Gleichzeitig stärkt dieses Wissen ganz konkret die Qualität des Hochwasserschutzes vor Ort.“
Hintergrund des Antrags ist, dass die Stadt Bergheim angekündigt hat, ihre Aufgaben rund um den Pulheimer Bach künftig an den Erftverband zu übertragen. Gleichzeitig wird innerhalb der Stadtverwaltung der Stadt Pulheim darüber nachgedacht, die Aufgaben der Gewässerunterhaltung künftig in eigener Verantwortung zu organisieren. Aus Sicht des Bürgervereins Pulheim hätte eine solche Neuordnung weitreichende Auswirkungen – auf den Hochwasserschutz, auf die Pflege des Bachs und auf die bewährten Kooperationen mit Wissenschaft und Schulen.
Der BVP setzt sich deshalb dafür ein, den Blick nach vorn zu richten und die Zukunft der Gewässerunterhaltung verantwortungsvoll weiterzudenken. Vorgeschlagen werden Gespräche und sorgfältige Prüfungen, um auf dieser Grundlage tragfähige Lösungen zu entwickeln.
„Wenn Schulklassen und Studierende am Bach stehen, beobachten, messen und Fragen stellen, wird aus einem Gewässer ein Lernort“, sagt Birgit Liste-Partsch. „Hier kommen Bildung, Forschung und praktische Gewässerarbeit zusammen. Dieses Wissen stärkt den Hochwasserschutz vor Ort, ebenso wie die verlässliche Arbeit, die der Bachverband seit Jahrzehnten leistet. Beides für kommende Generationen zu bewahren, ist eine Verantwortung, der wir uns stellen.“



