08.07.2025

Saatkrähen-Problematik: Stadtverwaltung kündigt nächsten Schritt für Herbst an

Wie die Stadtverwaltung im Umweltausschuss am 26. Juni berichtete, steht sie in engem Austausch mit dem Rhein-Erft-Kreis zur geplanten Vergrämung der Saatkrähenkolonie.

Nun hat sie weiter informiert: Ein erstes Gespräch mit der Unteren Veterinärbehörde hat ergeben, dass eine Genehmigung grundsätzlich in Aussicht gestellt wird – auch für Maßnahmen, die den gesamten Koloniestandort betreffen.

Ab Oktober könnten demnach erste Schritte erfolgen, etwa die Entfernung sämtlicher Nester und baumverträgliche Rückschnitte zur Erschwerung des Nestbaus. Ab Frühjahr 2026 wären weiterführende Maßnahmen unter fachökologischer Begleitung möglich.

Die Verwaltung plant, zur nächsten Sitzung des Umweltausschusses am 24. September eine konkrete Beschlussvorlage vorzulegen. Ziel ist ein abgestimmtes, rechtssicheres Vorgehen.

Für uns vom BVP nisteht fest: Die Belastungen für die Anwohnenden sind längst nicht mehr zumutbar. Dauerhafter Lärm, starke Verschmutzung und hygienische Beeinträchtigungen führen zu erheblichem Druck im Alltag vieler Menschen. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich, dass nun ein gangbarer Weg aufgezeigt wurde, um spürbare Entlastung zu schaffen – mit Rücksicht auf die Schutzbedürftigkeit der Tiere, aber vor allem mit Blick auf die Lebensqualität der betroffenen Nachbarschaft. Es ist gut, dass die Verwaltung hier Verantwortung übernimmt und Lösungen aufzeigt.